Im Moment planen wir auf Hochtouren an unserem Projekt „Wasserkraftschnecke“. Am EW2 wollen wir eine neue Wehranlage plus Wasserkraftschnecke einbauen. Genauer gesagt am Oberlauf des Schwebelbachs, dort, wo der Werkskanal für das Wasserkraftwerk bei der Marienmühle abzweigt.
Durch die alte Wehranlage fließt jede Menge Restwasser ungenutzt hindurch. Für eine Turbine ist die Fließgeschwindigkeit zu gering. Genug aber für eine Restwasserschnecke.
Die von uns geplante Schnecke hat eine Leistung von 10 kW. Damit ließen sich rund 86.000 kWh Strom pro Jahr erzeugen. 25 Haushalte könnten mit 100% Ökostrom versorgt werden.
Für die Fische ist die neue Wasserkraftanlage übrigens keineswegs schädlich. „Die Schnecke dreht sich so langsam, dass Fische unbeschadet hindurch schwimmen können“, berichtet Andrea von Haniel, Geschäftsführerin der E-Werke.
Zusätzlich ist das EW2 bereits jetzt mit einem Umgehungsbach ausgestattet, durch den Fische und Wasserlebewesen ungehindert hindurch wandern können.
Gerade läuft das Genehmigungsverfahren für diese neue Wasserkraftanlage. Wir halten Sie über Neuigkeiten auf dem Laufenden.